Airbrush in der Kunst

airbrushDie Airbrushtechnik, die heute einen festen und allgemein akzeptierten Bestandteil der Kunst darstellt, wurde zunächst von vielen Kunstkritikern und Museen nicht als solche akzeptiert, da die Mittel mit denen die Kunstwerke entstanden keine, künstlerisch anerkannten waren. Zu sehr erinnerte die Airbrushtechnik an einfache Lackierarbeiten. Die ersten Anwendungen erfuhr die Airbrushtechnik schließlich in der Grafik und Illustration. Über die Stilrichtung Popart gelang schließlich der komplette Einstieg in die zeitgenössische Kunst. In den frühen sechziger Jahren entwickelten sich letztendlich die eigentlichen Betätigungsfelder für diese Art der Kunst, den Fotorealismus, auch Hyperrealismus genannt. Einer der ersten Künstler in Deutschland, der diese Technik anwandte ist Gernot Bubenik.

Abgrenzung zum Lackieren

Zu Anfang wurde der Airbrushtechnik unterstellt keine annehmbare Form der Kunst zu sein, da sie dem, als handwerklich angesehenem Lackieren zu ähnlich sei. Die wesentlichen Abgrenzungskriterien liegen darin, dass bei der Lackiertechnik die verwendete Farbe normalerweise Nass in Nass aufgetragen wird. Darunter ist zu verstehen, dass eine solch große Menge an Farbe aufgetragen wird, dass die Oberfläche beginnt in sich regelrecht zu zerfließen. Diese Technik wird vor allem deshalb angewandt weil es dadurch problemlos möglich ist Oberflächen mit einem besonderen Glanz zu versehen. Bei der Airbrushtechnik ist genau fas Gegenteil der Fall. Diese Technik basiert darauf, dass Trocken in Trocken gearbeitet wird. Die Farbe wird demnach nur als feiner Staub, mit der Airbrushpistole aufgetragen. Der Staub trocknet bereits beim Auftreffen auf dem zu bearbeitenden Werkstück. Einen satten, deckenden Farbton kann der Künstler dadurch erreichen, indem mehrere Schichten übereinander gesprüht werden. Durch die feine Besprühung der Oberfläche ist es für den Künstler möglich sehr fein und damit detailreich zu arbeiten und Kleinigkeiten fein herauszuarbeiten. Da es sich hierbei jedoch gerade nicht um eine Lackierung handelt ist es mit der Airbrushtechnik nicht möglich glänzende Farben zu erhalten. Dies kann nur verändert werden, indem im Nachhinein die bereits bearbeitete Oberfläche mit einem glänzenden Lack versehen wird. Ein weiteres Merkmal der Abgrenzung ist, dass für ein, mit der Airbrushtechnik entstandenes Kunstwerk nur sehr wenig Farbe verwendet werden muss, was auf einen kleineren Durchmesser der Düse zurück zu führen ist.

Die verwendeten Farben

Airbrush-GemäldeMeist werden in der Airbrush-Technik spezielle ungiftige Airbrush-Farben, auf Acryl- Wasser-Basis verwendet. In den Farben sind Pigmente enthalten, welche die Größe des zu verwendenden Düsendurchmessers bestimmen. Je feiner die Pigmente sind desto feiner kann damit auch die Düse sein. Mit einer solchen Düse lässt sich feiner und damit genauer arbeiten. Diese Pigmente sind jedoch auch in der Herstellung teurer, was sich auf den Kaufpreis wesentlich auswirkt. Airbrushkunst muss nicht zwingend auf Leinwand oder Papier stattfinden. Zunehmend wird auch das, so genannte Bodypainting, bei dem Farbe mittels einer Airbrushpistole auf die Haut aufgesprüht wird, bekannter. Besonders in diesem Bereich ist es wichtig, dass die Farben eine gute Hautverträglichkeit besitzen. Der Airbrush-Fachhandel bietet Farbe für alle denkbaren Bereiche, für die unterschiedlichen zur Bearbeitung vorliegenden Materiealien an. Die feinste dabei verwendbare Größe der Düse hat einen Durchmesser von nur 0,15 Millimeter. Die Größen variieren bis zu einer Größe von 1,2 Millimeter. Sie ist nach der Größe der verwendeten Pigmente zu wählen.

Das Auftragen mit der Airbrushpistole

Bei einer Airbrushpistole handelt es sich um einen Zweistoff-Zerstäuber, bei welchem Druckluft als Treibmittel verwendet wird. Mit ihr kann somit jede Farbe, im flüssigen Zustand auf alle Untergründe aufgetragen werden. Der Druck mit dem die Farbe aufgesprüht wird liegt dabei meist zwischen 1,5 bis 3 bar. Dabei gilt je höher der Druck eingestellt ist, desto feiner kann die Farbe auf die Unterfläche aufgesprüht werden. Sollte die Farbe nach dem ersten Auftragen nicht ausreichend decken, und noch Teile der Oberfläche des zu bearbeitenden Materials erkennbar sein kann ein zweiter Auftrag durchgeführt werden, sobald die erste Schicht getrocknet ist.

Kunst über das Internet verkaufen bzw. als Künstler online an Aufträge kommen

Vision der alten Meister

26115662_sVan Gogh soll gesagt haben, „Ich kann nichts dafür, dass meine Bilder sich nicht verkaufen lassen. Aber es wird die Zeit kommen, da die Menschen erkennen, dass sie mehr wert sind als das Geld für die Farbe„, Zitat Ende.

Der gute alte Vincent van Gogh war nicht (nur) ein begnadeter Maler, sondern konnte seine Zukunft vorhersagen.

Die Kunst ist lebendig – Wir Künstler auch

Ich will ehrlich sein, im Zustand der Lebendigkeit und mit der Hoffnung auf ein langes Leben, ist das keine Alternative. Die Zeiten sollten vorbei sein, da der Künstler erst in die Kiste springen muss, um angemessene Würdigung zu erfahren.

Der Traum vom Erfolg

Ich kenne keinen Künstler, der nicht von einer eigenen Galerie träumt. Ein Geschäft in bester Lage der Stadt. Ein attraktiver Laden, wo gut betuchtes Käuferklientel kauffreudig entlang flaniert und nicht an den wunderschönen Werken vorbeilaufen kann.

In dem Moment, wo eine Dame in Out Couture mit kleinem weißem Schoßhündchen in Vorhalte für ein paar tausend Euro eines meiner Bilder kaufen will, klingelt bei mit der Wecker.

In der Realität angekommen, hat man zwei Möglichkeiten. Zu resignieren oder die Chancen zu nutzen, die einem die moderne Welt von heute bietet.

Die Kunst im World Wide Web

Weniger vorausschauend war die seinerzeitige Prophezeiung des uns allen bekannten Bill Gates: „Das Internet ist nur ein Hype“. Ich glaube, er muss darüber heute noch schmunzeln, dass er sich so verstiegen hat.

Genau hier, an diesem unbegrenzten Ort sind unsere Möglichkeiten verborgen. In der bunten Welt des Internet kann (auch) Ihre Kunst einen Marktplatz finden.

Und ob wir wollen oder nicht, im Internet findet für die meisten Menschen weltweit das wirtschaftliche und private Leben statt. Hier wird gesucht und gefunden. Das sind gute Nachrichten. Das Heute hat für uns Künstler  entscheidende Vorteile. Neben der unbegrenzten Materialbeschaffung und der Vielfältigkeit des Genres, können wir unsere Kunst in die ganze Welt transportieren. Wenn wir wissen wie wir das anstellen müssen.

Eigenes Portal oder fremde Plattformen?

Gute Frage? Ich sage, nehmen Sie am besten Beides.

Ihre eigene Galerie im Internet

Eine eigene Webseite als Galerie aufzubauen ist mit Aufwand und Kleingeld verbunden. In Wirklichkeit wird dies von den Meisten überschätzt. Es ist nichts im Vergleich zu einem eigenen Geschäft und viel einfacher als gedacht.

Zunächst benötigen Sie eine Domain. Um eine noch verfügbare Domain zu finden, gehen Sie zunächst auf die Seite der DENIC und sichern sich diese.

Anschließend brauchen Sie noch einen Webhoster. Ein Webhoster, wie z.B. Strato, bietet Ihnen einen Serverplatz im World Wide Web. Dort buchen Sie ein kostengünstiges Webpaket. Das kostet in der Regel keine zwei Euro im Monat.

Für die Erstellung Ihrer eigenen Internetgalerie gibt es einfache Software, wie WordPress oder Magix. Bei Strato ist zum Beispiel eine geeignete Software mit enthalten.

Für die Gestaltung Ihrer Seite brauchen Sie keine Programmierkenntnisse. Die Programme sind so vorbereitet, dass Sie diese lediglich mit Ihren Texten und Bildern füllen müssen.

Dem reinen Anfänger empfehle ich in Magix zu investieren. Das Programm ist ab 49,00 Euro erhältlich und verfügt über wunderschöne fix und fertige Vorlagen sowie einem integrierten Tool, mit dessen Hilfe Sie die Seite kinderleicht hochladen können.

Das Schöne an dieser Variante ist, dass Sie unabhängig sind und Ihre Webseite jederzeit nach Belieben aktualisieren können.

Programmierte Verkaufslinks so genannte Widgets machen aus Ihrer Webseite im Handumdrehen einen richtigen Shop. Mit dem PayPal – Widget können Sie zum Beispiel eine direkte Verknüpfung zu Ihrem eigenen PayPal-Konto herstellen und somit direkt über Ihre Seite verkaufen und somit erfolgreich im Internet Geld verdienen. Mit solchen Funktionen gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden. Der PayPal-Käuferschutz wird vor allem vom Käufer geschätzt und versprüht jene Art von Sicherheit, die der Kunde von Heute haben will.

Die anderen Seiten

Andere Möglichkeiten des Verkaufes ohne eigene Seite gibt es selbstverständlich zur Genüge. Wenn man weiß, wo man suchen soll.

Kunstauktionen im Internet

Die meisten Kunstauktionen im Internet befassen sich mit Antiquitäten und Kunstwerken von eingangs genannten Vertretern der verstorbenen Künstler.

Eine Seite, die des niederländischen Auktionshauses Catawiki, veranstaltet regelmäßig Themenauktionen. U. a. sind hier moderne Bildwerke von noch lebenden Künstlern zugelassen und werden zu erstaunlichen Preisen versteigert. Das Publikum ist international und kunstverständig.

Soziale Netzwerke

Man muss Facebook nicht lieben. Für eine Sache ist dieses Netzwerk nicht zu toppen, für die Werbung in eigener Sache. Dies können Sie über Ihre eigene Facebookseite tun oder über die zahlreichen Themen-Gruppen. Und das ist kostenlos. Zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Zum Beispiel über die Gruppe „Künstler-Kunst- und Kunstinteressierte. Die Mitglieder dieser Gruppe stellen ihre Werke ein und bieten diese direkt zum Kauf an. Dem Vernehmen nach haben ein paar Künstler Erfolge zu verzeichnen.

Kunstplattform im Internet

Im Laufe der Zeit haben sich die verschiedensten Künstlerplattformen im Internet etabliert.

Die Seitenbetreiber ermöglichen Dritten gegen ein Entgelt oder gegen eine Verkaufsprovision, ihre Werke einzustellen. Seien es Fotos, Malerei oder Kunstwerke.

Eine an dieser Stelle zu empfehlende Seite ist die ARTGALERIE-BILDERSHOP. Hier können Sie sich über die Einsendung von fünf Arbeitsproben bewerben.

Bei Annahme wird ein persönlicher Account für Sie erstellt, wo Sie selbstständig Ihre Werke hochladen können.

Allerdings erhält man für sein eigenes Werk lediglich eine Provision. Dies ist bei den meisten Portalen dieser Art Brauch. Hier sollten Sie gründlich recherchieren und Preisvergleiche machen.

Aufträge als Künstler über das Internet

Egal ob Sie fertige Werke verkaufen möchten oder nach Aufträgen für Ihre Kunst suchen, der Weg ist der Gleiche.

Sie müssen sich, Ihre Werke und Ihr Können veröffentlichen. Für den Auftragskünstler sind vor allem die Netzwerke und das eigene Portal bedeutsam.

Wenn Sie der Welt Ihre Kunst zeigen und in ein ansprechendes Licht stellen, haben Sie die Chance Interesse zu wecken. Ein wenig Glück, gehört auch dazu.